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10. Juli 2026

BVDST trauert um Prof. Dr. Ulrich Schulz

Nachruf für Prof. Dr. Ulrich Schulz, Krefeld

Herr Prof. Dr. Schulz war von 1997 bis 2012 im Vorstand des Berufsverbandes der Deutschen Strahlentherapeuten (BVDST) tätig. Zunächst von 1997 bis 2001 als Kassenwart, von 2001 bis 2003 als Schatzmeister und anschließend 9 Jahre lang, von 2003 bis 2012, Vorsitzender des Vorstandes.

Aufgrund seiner Verdienste im Zusammenhang mit der Tätigkeit für den Berufsverband wurde Prof. Dr. Schulz von der Mitgliederversammlung der Ehrenstatus des Ehrenmitgliedes verliehen.

Er hat während seiner 15-jährigen Mitgliedschaft im Vorstand den BVDST entscheidend geprägt. Unter seiner Verantwortung wurden die eigenen Abrechnungsziffern der KV für die Strahlentherapie eingeführt und die Abrechnung der Strahlentherapie vollkommen von der Radiologie getrennt. Er hat dadurch das Ansehen des Berufsverbandes der Deutschen Strahlentherapeuten zu einer bedeutsamen und richtungsweisenden Vertretung im Kreise der medizinischen Berufsverbände ausgebaut. Dieses gelang ihm vor allen Dingen durch seine besonnene und überlegte Tätigkeit in der wichtigen Position, die er im Berufsverband ausgeübt hat.

Wir danken ihm für seine langjährige Tätigkeit und sprechen den Angehörigen unser tief empfundenes Mitgefühl aus.

Wir behalten Herrn Professor Dr. Schulz in ehrendem Gedenken.

Für den Berufsverband

 

PD Dr. Michael van Kampen                  Prof. Dr. Franz-Josef Prott
Vorsitzender des Vorstands                 ehem. Vorsitzender des Vorstands

 

Der Berufsverband der Deutschen Strahlentherapeuten (BVDST) ist die Körperschaft, welche im Rahmen der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen die Belange der Strahlentherapeuten in Deutschland vertritt, sei es in universitärer Tätigkeit, im Krankenhaus oder der Niederlassung. Ein Beispiel für diese Tätigkeit ist die Vertretung des Faches in den Gremien, die über die Aktualisierung der Therapie bei den verschiedenen Tumorerkrankungen entscheiden. Der BVDST begleitet die Entwicklung der deutschen Strahlentherapie insbesondere auf der administrativen Seite des Gesundheitswesens und trägt dazu bei, dass modernste Entwicklungen möglichst bald allen Versicherten in der Gesundheitsversorgung zugänglich gemacht werden können.

Hierzu steht er in engem Austausch mit der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO), die Körperschaft, welche die wissenschaftliche Entwicklung des Fachgebietes in Deutschland vertritt und fördert.

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